Internet Explorer :(

02. September 2009

Benutzen Sie den Internet Explorer?

Man denkt eigentlich garnicht darüber nach, welchen Browser man beutzt und was das überhaupt ist. Der Internet Explorer wird mit dem PC als vorinstallierte Software mitgeliefert und man kommt damit ins Internet. Was will man mehr?

Der Internet Explorer wurde von Microsoft entwickelt, die selbe Firma, von der auch das Betriebssystem auf den Windows-Rechnern stammt. Somit hat Microsoft ein gewisses Monopol auf Software, die für das Betriebssystem angeboten wird. Leider bringt diese Monopolstellung mit sich, dass nicht mehr so sehr auf eine anwendergerechte Funktionalität geachtet wird. Der Internet Explorer ist in vielerlei Hinsicht fehlerhaft.

Diese Fehler bemerkt der Benutzer und Surfer nicht immer.  Dennoch sind sie nicht unerheblich, wenn es um die Darstellung von Webseiten, die Ausführung von “JavaScript” und wenn es vor allem um die Sicherheit geht. Daher empfehlen viele Programmierer und Webdesigner, zu einem anderen Web-Browser zu wechseln. Es gibt einige sehr gute kostenlose Browser, die das Web richtig und korrekt darstellen und Ihnen größtmögliche Sicherheit bieten:

Für Windows: -> Firefox 3 von Mozilla

Für Apple Mac: -> Safari von Macintosh (auch für Windows erhältlich)

Für Linux, Windows und Mac: -> Opera von Opera Software ASA

Warum stellt der Internet Explorer die Seiten falsch dar?

Die gängigen Browser bestehen aus einer Benutzeroberfläche (Interface) und einer so genannten “Rendering Engine” oder “Übersetzungs-/Wiedergabe-Maschine”.  Der Webdesigner programmiert den “HTML Code”, damit der Browser die Seiten lesen kann. Die “Rendering Engine” macht aus dem HTML Code eine Webseite mit Texten, Bildern, Tabellen, Links und verschiedenen anderen Funktionen. Die Engine des Internet Explorer geht nach dem Prinzip “Ich versuche, das beste aus dem Code zu machen.” Alle anderen Browser Engines gehen nach dem Prinzip “Fehlerhafter Code wird falsch und richtiger Code wird richtig dargestellt”.

Im ersten Moment scheint die Einstellung des Internet Explorers dem Benutzer entgegen zu kommen. Im zweiten merkt man, dass diese bestmögliche Darstellung (bzw. was der IE dafür hält), nicht dem entspricht, was der Webdesigner vorgesehen hat. In der Regel müssen Webseiten immer zweimal programmiert werden, einmal in der üblichen und korrekten Weise und einmal mit “falschem” Code, damit auch der Internet Explorer versteht, was er darstellen soll. Mit einer so genannten Browserweiche, werden dann die unterschiedlichen Browser mit dem jeweils falschen und richtigen Code versorgt.  Dies bedeutet sehr viel zusätzliche Arbeit für den Webdesigner, der alles testen, neu schreiben und wieder testen muss, was letztendlich der Kunde des Webdesigners bezahlt!

Etwa 60% der Internetbesucher nutzen den IE weil sie keine Alternativen kennen

Groteskerweise würde eine korrekt programmierte Website für ungefähr 60% aller Nutzer falsch dargestellt, da der IE (leider) von mehr als der Hälfte der Surfer verwendet wird. Da die Besucher einer Webseite aber nicht sehen und wissen, welchen Aufwand der Webdesigner hatte, damit die Seite für ihn im IE richtig dargestellt wird, weiß er natürlich auch nicht, warum er den Internet Explorer nicht benutzen und auf einen anderen Web-Browser umsteigen sollte.

Wie schon erwähnt wird der Internet Explorer ja nicht genutzt, weil er persönlich und aus Überzeugung ausgewählt wird, wie das z. B. bei einer Audio-Anlage, einem Auto oder irgendeinem Haushaltsgerät ist. Der IE ist einfach dabei, wenn man einen PC mit dem vorinstallierten Betriebssystem Microsoft Windows kauft. Microsoft bestimmt also, was zunächst auf Ihrem Rechner läuft. Dem Käufer wird damit suggeriert, dass das üblich und gut ist. Er muss nicht mehr darüber nachdenken, welche Software er installiert, was ihn in den meisten Fällen auch überfordern würde. So hat es Microsoft nicht nötig, praktikable Software zu entwicklen und wirklich gute und benutzerfreundliche Produkte auf den Markt zu bringen. Das gilt nicht nur für den Web-Browser IE, sondern auch für viele andere Programme wie Microsoft Outlook!

Daher können Webdesigner nur vom IE abraten und andere Browser empfehlen. In der Hoffnung, dass die Laien mit der Zeit andere Möglichkeiten kennenlernen und immer besser verstehen, sich selbständiger auf ihrem PC zu bewegen.

Was ist Java Script?

JavaScript – nicht zu verwechseln mit JAVA – nimmt unter allen Scriptsprachen eine besondere Rolle ein: Sie wird direkt im Browser ausgeführt und von Ihrem Computer berechnet (Clientseitig). Alle anderen Web-Scriptsprachen werden auf dem WebServer berechnet und Sie bekommen nur Standard HTML für Ihren Browser augeliefert, den Ihr Browser nur anzuzeigen hat. Java Script ist daher sehr abhängig von Ihrem Rechner und Ihrem verwendeten Browser.

Da viele Webseiten heute auf Java Script zurückgreifen, sollte diese Funktionaliät vom Browser schnell, sicher und korrekt ausgeführt werden. Auch hier kann der Internet Explorer leider nicht punkten. Der IE ist der langsamste Kandidat im Rennen und kann in punkto Korrektheit nicht mithalten.

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